Ostern: Ein Fest voller Symbole

Lichtbündelung

Licht Tag zu Ostern wird auch als Tagundnachtgleiche im Frühling gefeiert wird, am Sonntag nach dem ersten Vollmond des Frühlings. Es markiert das Ende der Wintersonnenwende und dem Punkt, an dem die Tage länger als die Nächte werden.

Das Licht ist sehr präsent an Ostern für Christen, sowohl mit dem Osterfeuer als auch mit der Prozession ins Licht, ein Fest, um Christus Hervor scheinen aus der Dunkelheit zu feiern.

 

Das Osterlamm

Als Synonym der Unschuld und des Gehorsam wird das Lamm von Christen gesehen und Ostern ist Erinnerung an das Opfer Christi, "Lamm Gottes, nimmt die Sünde der Welt weg" - Sterben für die Befreiung und das Heil des Menschen. Dieses Opfer wird im Alten Testament durch das Opfer von Abraham auf Gottes Wunsch symbolisiert.

Nach der Bibel wurde Abraham von Gott getestet, und sollte ihm seinen Sohn opfern, den Isaak. Abraham akzeptierte dies, um seine Unterwerfung unter den göttlichen Willen zu beweisen; er wurde aber von Gott angehalten, die ihm erlaubte, anstelle seines Sohnes einen Widder zu opfern.


Abraham ist bereit, seinen Sohn Isaak zu opfern (Gravur von Gustave Dore)

Massaker der Neugeborenen durch den Erzengel (Gravur von Gustave Dore)

Pessach (hebräisch "Vorüberschreiten") erinnert an die Befreiung des jüdischen Volkes aus Ägypten und das Aufkommen des jüdischen Volkes nach der Gabe der Tora durch Moses auf dem Berg Sinai. Das Lamm symbolisiert die Überquerung des Roten Meeres und die Geburt der Kinder Israels nach jüdischer Sicht.

Einer der zehn Plagen, die Gott über Ägypten verhängte, war es, den todbringenden Engel zu senden, der alle erstgeborenen Ägypter töten sollte. Das hebräische Volk verwendete das Lammblut, um die Türen der Häuser zu kennzeichnen, damit der Engel sie vor diesem Urteil und vor der Ausrottung und ihre Kinder schützen möge.

Auch im Islam kommt dem Lamm eine besondere Bedeutung zu. Das Fest des Eid-al-Adha (Great Day) erinnert an das Opfer Abrahams (Ibrahim im Koran), das Leben seines Sohnes Allah anzubieten, der ihn aber gegen ein "wertvolle Opfergabe verschonte". Dieses Opfer besteht für die Muslime darin, die Tradition fortzusetzen, indem ein Lamm (junges Schaf) am zehnten Tag des heiligen Monats "Dhul-Hijjah" (zwölften Monat des islamischen Kalenders) geopfert wird.

Osterglocken

Aus Bronze oder Schokolade, läuten Glocken die Osterfeierlichkeiten ein.

Sie singen das Gloria der Messe des Gründonnerstags und bleiben dann stumm bis Karsamstag, um damit die Erinnerung an den toten Christus am Kreuz zu wachzuhalten.

Sie genießen auch diese wenigen Tage, um nach Rom zu fliegen, von wo sie dann zurückkommen, um ein paar Süßigkeiten in den Gärten fallen zu lassen. Sie läuten dann wieder den Ostersonntag ein, Ostern als Feier des auferstandenen Christus.

Der Osterhase

Aber die Glocken sind in Frankreich nicht nur dazu, Schokolade in den Gärten abzuwerfen. Hase oder Kaninchen werden in einigen Ländern (Deutschland, USA, ...) als Bote des Osterfestes angesehen.

Seit der Antike Symbol der Fruchtbarkeit, wurde der Hase im achtzehnten Jahrhundert mit den Osterferien verbunden.

Obwohl es in Deutschland "Osterhase" heißt, wird dieser heute in den meisten Ländern durch ein Osterkaninchen ersetzt.

 

Blumen zu Ostern

Das Gänseblümchen, kündigt die Rückkehr des Frühlings an. Kein Zweifel, dass die Blume deshalb vielerorts als Osterblume bezeichnet wird. Sie blüht fast das ganze Jahr, aber die Blüte ist besonders stark vom März an und reicht in vielen Bereichen bis Oktober.

Christen assoziieren auch die weiße Lilie mit dem Osterfest. Nach der Legende fiel ein Tropfen Milch aus dem Schoß der Göttin der Ehe; die Lilie als Symbol der Reinheit und der Unschuld und gedenkt, in der christlichen Religion, der Auferstehung Christi.

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